Gericht verurteilt Laborhunde-Züchter

Beagle - by Ruth Ellison - Flickr - CC BY 2.0

Drei Mitarbeiter eines Unternehmens, das Beagle zu Forschungszwecken züchtet, wurden verurteilt. Ihnen werden „Grausamkeiten“ gegen Hunde vorgeworfen. Außerdem hätten sie „einige ungerechtfertigt“ eingeschläfert. Ein norditalienisches Strafgericht hat nun Haftstrafen gegen die drei verhängt.

Ein weiterer Angeklagter wurde freigesprochen. Der Leiter der Green Hill-Einrichtung, so der Name der Unternehmens, erhält ein Jahr, wie das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature berichtet. Ein Tierarzt und ein Manager sollen jeweils eineinhalb Jahre ins Gefängnis.

Den dreien bleibt die Möglichkeit, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Dass sie ihre Haftstrafen wirklich absitzen müssen, wird als unwahrscheinlich gesehen. Denn normalerweise werden in Italien Strafen von weniger als drei Jahren in Bewährungs- oder Geldstrafen umgewandelt. Die Urteilsbegründung soll in zwei Monaten erfolgen.

Schon 2012 wurde der Green Hill-Einrichtung Misshandlungen an Tieren vorgeworfen. Es kam zur zeitweisen Schließung. Doch die Vorwürfe hatten keinen Bestand vor Gericht. Das Unternehmen wurde freigesprochen. Angeprangert hatten dies damals die Italian Anti-Vivisection League (LAV) und die italienische Umweltschutzorganisation Legambiente. Über das heutige Urteil zeigt sich die LAV erfreut. Jedoch sei die Strafe zu milde. Pro-Test Italia, eine Lobbyorganisation pro Tierversuche, geben sich schockiert.

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