Simpsons-Koproduzent rettet Pelztiere

Die Simpsons - by Toby Jagmohan (tEdits) - Flickr - CC BY-ND 2.0

Der Koproduzent der Serie Die Simpsons, Sam Simon, hat eine Pelzfarm gekauft. Er hat Krebs im Endstadium und möchte mit seinem Vermögen helfen. Simon ist langjähriger Veganer.

Bei den Simpsons entwickelte er außerdem die Charaktere Mr. Burns, den reichen Atomkraftwerksbesitzer, den Polizeichef Wiggum und den Arzt Dr. Hibbert. Außerdem produzierte und schrieb er für die Serien Cheers und Taxi, welche in den 1980er Jahren große Erfolge feierten. In einer Folge der Serie Friends führte er Regie. Abgesehen davon wirkte er in vielen anderen Film- und Fernsehproduktionen mit. Sie erreichten allerdings zumeist nur in den USA Bekanntheit.

Sam Simon

Simon ist seit etwa zehn Jahren Veganer. Davor war er mehr als 40 Jahre Vegetarier. Er wollte nicht, dass Tiere für ihn getötet werden. „Als ich herausfand, dass das Leben einer Milchkuh viel schlechter ist als das eines Rinds zur Fleischgewinnung, verstand ich, dass ich vegan werden musste. Andernfalls wäre ich sehr inkonsequent gewesen in meiner Ansicht, dass Tiere nicht als Lebensmittel missbraucht werden sollten.“, erklärte er in einem Interview.

Zwar erkranken Vegetarier und Veganer durchschnittlich seltener an Krebs. Doch immun sind auch wir nicht dagegen. Sam Simon ist leider einer von vielen Menschen, bei denen Krebs diagnostiziert wurde. Vor etwa zwei Jahren war das. Darmkrebs hat er. Nun soll er sich im Endstadium befinden  – er wird also sehr wahrscheinlich bald sterben.

Dies veranlasste Simon in der ihm noch verbleibenden Zeit, Gutes tun zu wollen. Er versucht das, indem er sein Millionen-Vermögen vor allem für Tier- und Kinderrechte ausgibt. Sei es in Form von Spenden an derartige Organisationen oder durch die direkte Finanzierung von Rettungsaktionen. Vor einigen Monaten kaufte er beispielsweise einen angeketteten und halb verhungerten Elefanten frei. Außerdem bezahlte er die Rettung und den Umzug von Bären, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Pelzfarm

Vor einigen Tagen erwarb er eine Pelzfarm. 50 000 US-Dollar kostete ihn das. Damit befreite er 422 Chinchillas. Zusätzlich investierte er 100 000 Dollar für die weitere Versorgung der Nager, schreibt Reuters. Sie sind zunächst in Einrichtungen der Tierschutzorganisationen San Diego Humane Society und Society for the Prevention of Cruelty to Animals untergekommen. Sie leben jetzt in wesentlich größeren Käfigen als auf der Pelzfarm. Von dort können sie nun adoptiert werden.

„Das ist euer letzter Tag des Missbrauchs“, sagte Simon als er durch die Gänge mit den Pelzfarm-Käfigen ging. „Es ist euer erster Tag in Freiheit.“ Ob es das finanziell wert war? „Ich habe das Bedürfnis, den Tieren zu helfen. … Es ist mein Geld und ich mache damit, was ich will. Es ist ein teures Hobby, was ich mir da ausgesucht habe am Ende meines Lebens.“

Chinchilla

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